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Dein eigener Blog!

Du hast dich erfolgreich selbstständig gemacht und hast eine eigene Website. Daraus entstand sogar irgendwann dein eigener Blog. Oder ist dein Blog sogar dein Business?
Egal, zu welchem Zweck du deinen Blog betreibst: Irgendwann kommst du vielleicht an den Punkt, an dem du dich fragst: Worüber soll ich bloß schreiben? Welche Themen passen noch zu meinem Blog? Woher bekomme ich neue Ideen?

Kurz: Die Luft ist erstmal raus.

Was ich dir aus eigener Erfahrung sagen kann: Krampfhaft neue Themen zu erzwingen, bringt nicht den gewünschten Effekt. Dein Blog soll dir und deinen Kunden Freude machen und einen Mehrwehrt bieten. Außerdem kannst du so auf eine andere Art mit deinen Kunden in Kontakt treten und deine Expertise zeigen. Und das soll doch auch auf Dauer so sein, oder?
In diesem Artikel möchte ich dir ein paar Tipps mit an die Hand geben, die dir neue Inspiration bringen und dich anders an das Thema herangehen lassen. Wenn du mal in der einen Ecke keine Idee findest, dann bestimmt in der nächsten. So hast du immer verschiedene Möglichkeiten, Ideen für neue Artikel zu finden und behältst den Spaß dabei!

Also: Hefte raus- mitschreiben!

#1: Denke bei der Themenauswahl auch ‚outside the box‘

Versuchst du immer, Blogthemen zu finden, die exakt dein Business betreffen? Das musst du gar nicht immer! Überlege, was die Leser noch interessieren könnte, worüber sie sich sonst Gedanken machen, was sie beschäftigt und interessiert.

Bist du beispielsweise Social-Media-Experte, musst du dich nicht allein darauf beschränken, wie man einen Account aufbaut und pflegt. Viele fragen sich auch, woher man gute Bilder für seinen Account bekommt oder wie man die Accountpflege am besten in seinen Alltag integriert. Auch Themen wie grundsätzliche Organisation des Alltags oder Umgang mit Kunden sind interessant. Wenn du online Schmuck verkaufst, könnte deine Leser auch interessieren, welchen Ausgleich zur PC-Arbeit du gefunden hast.

Think outside the box!

#2: Ändere den Blickwinkel!

Wenn ich in meinem Lieblingscafé sitze, spielt sich oft folgender Film ab: Tausend Gedanken schießen mir durch den Kopf und ich muss ganz schnell sein, dass ich sie alle zu Papier bringe und den kreativen Tornado in meinem Kopf voll ausnutze. Danach habe ich vollgeschmierte Zettel, auf denen ich oft selbst nicht mehr jedes Wort lesen kann und muss das zuhause erst einmal ordnen und digitalisieren. Manchmal erlebe ich das auch im Urlaub. Zack- ist es da!

Hast du auch so einen Ort?

Manchmal hilft tatsächlich das Lieblingscafé, manchmal tut es aber auch nur ein einfacher Tapetenwechsel, um den Knoten wieder aus dem Kopf zu bekommen. Ein paar andere Eindrücke, ein paar Minuten an nichts denken und schon klappt es wieder mit den kreativen Ideen! Lass es kurz los, dann findet es von alleine zu dir zurück.
Daraus ergibt sich auch mein Tipp Nummer drei.

#3: Halte immer und überall deinen Notizblock bereit!

Du kannst nie wissen, wann eine tolle Idee oder ein interessanter Gedanke auf der Lauer für dich liegt. Für mich hat es sich deshalb als wichtig erwiesen, immer meinen Notizblock griffbereit zu haben. Wenn du lieber digital unterwegs bist, tut es selbstverständlich auch dein Handy. Für mich ist Kreativität aber etwas sehr emotionales und ich möchte deshalb nicht auf handschriftliche Notizen verzichten.

Aber ganz egal, auf welche Art: Halte deine Gedanken immer schriftlich fest. Meistens verfliegt dieser Gedanken nämlich schnell wieder und so sehr du dich auch anstrengst: Du wirst ihn nicht wieder einfangen können!

#4: Stichworte werden unterschätzt!

Für mich sind Stichworte an zwei Stellen wichtig. Wenn ich mal nicht so richtig ins Schreiben komme, notiere ich oft zumindest Stichworte für den anstehenden Text oder Textabschnitt. So habe ich die Zeit trotzdem genutzt und am nächsten Tag dienen mir diese Stichworte als grobe Gliederung. Ich habe dann bereits inhaltlich einen Fahrplan und muss diesen nur noch ausformulieren und ergänzen.

Der zweite Punkt, an dem Stichworte für mich sehr wichtig sind, ist während des Schreibens. Währenddessen kommen mir oft Ideen für spätere Abschnitte oder zu völlig anderen Texten. Wenn ich mir das nicht schnell notiere, ist der Gedanke wieder weg und ich finde ihn auch nicht wieder. Ich habe mich so oft darüber geärgert, dass ich mir angewöhnt habe, wirklich jede kleine Idee aufzuschreiben!

Diese Tipps sind aus meiner Erfahrung der letzten Jahre entstanden und sollen dir helfen, deinen leichter neue Ideen für Blogartikel zu finden. Außerdem ersparen sie dir wertvolle Zeit! Denke immer daran, warum du deinen Blog überhaupt gestartet hast und was du damit bezwecken wolltest. Und nicht vergessen: Bewahre dir den Spaß am bloggen!